TREND 06|14 (Nr. 28), Ausgabe Juni 2014

„Mobile Immobilien" - wie Unternehmen räumlich flexibel expandieren.

Rund 100.000 neue Arbeitsplätze zur Entwicklung und Produktion von Elektroautos, 150.000 neue Arbeitsplätze im Bereich regenerative Energien: Die Prognosen sagen in vielen Wirtschaftsbereichen Wachstum und Umwälzungen vorher. Damit Unternehmen und Organisationen dies kurzfristig bewältigen und umsetzen können, brauchen sie vor allem eines: Raum für die Mitarbeiter. Und zwar Raum, der flexibel mitwächst, der sich organisch anpasst und der bei einem Standortwechsel sogar mit umzieht.

Eine Gesellschaft im Wandel braucht wandelbare Gebäude.
Auf der diesjährigen IAA in Frankfurt stand ein Thema in allen Hallen im Zentrum: das Elektroauto. Die Bundesregierung wird die Produktion mit 4 Milliarden Euro fördern. Die deutsche Industrie plant zwischen 2012 und 2014 Investitionen von bis zu 17 Milliarden Euro, um das E-Mobil zur Serienreife zu entwickeln. Die Unternehmensberatungsgesellschaft McKinsey hat in einer Studie ausgerechnet, dass für dieses Vorhaben allein in Europa 110.000 neue Arbeitskräfte benötigt werden. Ähnlich wird es in der Energiewirtschaft aussehen: Die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) kommt in einer Untersuchung für das Bundesumweltministerium (BMU) zu dem Ergebnis, dass allein im Bereich erneuerbare Energien in den nächsten 20 Jahren die Zahl der Beschäftigten von derzeit 367.000 auf weit über eine halbe Million steigen wird.

Doch wo ist der Raum, in dem die Menschen arbeiten? Die Lösung liegt nach Ansicht von Hubert Kleusberg, Gesamtvertriebsleiter bei KLEUSBERG, in Systemgebäuden: „Systemgebäude bestehen aus im Werk vorgefertigten Raumelementen, die auf einer transportablen Stahlrahmenkonstruktion basieren. In nur wenigen Montagetagen entstehen daraus komplett funktionsfähige Gebäude mit bis zu 3 Geschossen. Die Systemeinheiten gibt es in unterschiedlichen Maßen, mit modernen Fassaden und einzugsfertigen Innenausstattungen."

 

Systemgebäude beruhen auf einem Konzept, das von vornherein auf Flexibilität und Mobilität ausgelegt ist. Anders als die standortgebundenen und dauerhaften KLEUSBERG Modulgebäude, die mit ihrer Qualität, Architektur und den schnellen Fertigstellungszeiten eine Alternative zu konventionell errichteten Gebäuden sind, stellen Systemgebäude quasi mobile Lösungen dar. Damit decken sie genau den Bedarf einer modernen Industriegesellschaft ab, deren Kennzeichen der beschleunigte Wandel ist.

Hubert Kleusberg: „Ein Unternehmen kann heutzutage nur bedingt langfristig planen. Zu viele Faktoren bestimmen das Marktgeschehen und erfordern schnelles Handeln. Wenn man bedenkt, dass sich die Unternehmen durch Zeit- und Leiharbeit oder durch Leasing anpassbare Strukturen schaffen, ist unser Systembau die logische Konsequenz. Damit stehen den Unternehmen neben ihren festen Produktionsstätten flexibilisierte Raumressourcen und im Bedarfsfall individuell angepasste Finanzierungslösungen zur Verfügung. Systemgebäude lassen sich schnell errichten, sind sofort bezugsfertig und einsatzbereit und können leicht demontiert und an einen anderen Standort versetzt oder einer neuen Nutzung zugeführt werden. Außerdem sind sie ideal recycelbar und erfüllen somit alle Anforderungen an die Nachhaltigkeit."

Mit den standardisierten Raumeinheiten von KLEUSBERG lassen sich individuelle Büro-, Labor- oder Sozialgebäude realisieren, die sich harmonisch in das bestehende Umfeld integrieren. Die aufwendig gedämmten Wandaufbauten erfüllen alle bauphysikalischen Normen wie die aktuelle Energieeinsparverordnung und die Vorschriften zum Brand- und Schallschutz. Im Inneren deutet nichts auf den hohen Standardisierungsgrad hin. Bei den Bodenbelägen, den Wandverkleidungen, den Treppen und Innentüren herrscht hier moderne Büroatmosphäre. Alle Versorgungsleitungen inklusive der Netzwerktechnik sind bereits eingebaut.

Plug-and-work-Gebäudeprinzip
Dieses „Plug-and-work-Gebäudeprinzip" kommt insbesondere dem Lebens- und Arbeitsgefühl junger Mitarbeiter der Generation Facebook entgegen. Sie sind es gewohnt, dass ihre Unterlagen, ihr Wissen und damit ihr gesamtes Büro im Laptop stecken und sie mit höchster Mobilität an jedem Ort arbeiten können. Flexible Arbeitsgruppen, die projektweise neu zusammenkommen, gehören zum Alltag. Systemgebäude geben den adäquaten Raum dazu:
Direkt einziehen, sofort anschließen und die vernetzte Arbeit kann beginnen. Und ändern sich die Rahmenbedingungen, ändert sich das Gebäude.

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