Schwimmende Architektur. Modular und energieeffizient.

Klimaveränderungen bewirken die Erwärmung der Erdoberfläche. Schmelzendes Polareis lässt nicht nur den Wasserspiegel der Weltmeere und des Grundwassers ansteigen, sondern führt dazu, dass Flüsse stets mehr Wasser aufnehmen müssen. In Zukunft kann das weitere Erhöhen von Deichanlagen keine nachhaltige Lösung mehr sein, sondern es müssen neue Strategien gefunden werden: Häuser und Städte, die vom Wasser getragen werden und mitschwimmen. Von Gebäuden auf dem Wasser geht eine besondere Faszination aus: Magie des Wassers, Bewegung, Spiegelung, Helligkeit durch Reflexion des Sonnenlichtes, Freiräume, Freizeitfeeling, etwas Geheimnisvolles und vieles mehr.

Schwimmende Gebäude können zu neuen städtebaulichen Konfigurationen geformt werden, sind nicht an nur den einen ersten Ort gebunden, sondern können den „Wasserort“ wechseln.  Diese Städte können schneller neuen Bedürfnissen und neuen Randbedingungen angepasst und verändert werden und haben unterhaltsarme öffentliche Bereiche. Der internationale Begriff dafür ist „light urbanism“, übersetzt also „leichter Städtebau“.
Es entsteht ein neuer Stadttyp des 21. Jahrhunderts: die schwimmende Stadt.