TREND 06|18 (Nr. 36), Ausgabe Juni 2018

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Foto: Jörg Koch
polis Keynotes
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KLEUSBERG auf der polis Keynotes in München.

Die polis Keynotes finden vierteljährlich in verschiedenen Metropolen Deutschlands statt und beleuchten aktuelle Themen der Stadt- und Projektentwicklung.

Am 12. Juli 2017 startete die Veranstaltung unter dem Motto "URBANITÄT. DICHTE. AKZEPTANZ." in München. Seitens KLEUSBERG waren Volker Johann und Meinrad Braunmüller vertreten.

KLEUSBERG hielt in Kooperation mit Heiko Trumpf, Niederlassungsleiter von Bollinger + Grohmann Ingenieure in München, einen abschließenden Impulsvortrag, in dem die „überbaute Urbanität“ thematisiert wurde. „Für mich ist Dichte positiv belegt, für die meisten leider immer noch negativ.“, sagte Trumpf zum Einstieg. „Ich denke, wenn wir Dichte richtig umsetzen, dann können wir ein positives Bild davon schaffen.“ Deshalb setzt KLEUSBERG zusammen mit Bollinger + Grohmann auf die sogenannte Restflächenbebauung mit Hilfe der Modulbauweise.

Ein Beispiel hierfür ist die Überbauung von Gleisanlagen. Heiko Trumpf äußerte sich dazu wie folgt: „Wir haben für den Frankfurter Hauptbahnhof eine Studie gemacht. Dort sieht man, dass viele Teile des weitläufigen Gleisgeländes ungenutzt sind. In unseren Konzepten wird deutlich, wie dieser Raum zukünftig genutzt werden könnte.“ So ist eine bewohnte Überbauung – Hoch- oder Einfamilienhäuser – mit zusätzlichen Verkehrswegen für Fahrräder, Garten- und Parkanlagen vorstellbar. Dank des weit spannenden selbsttragenden Stahlrahmens sowie des niedrigen Eigengewichts der Module können selbst Dachflächen um weitere Geschosse aufgestockt werden, die in herkömmlicher Bauweise nicht bebaut werden dürfen.

Gerade im Hinblick auf das Thema Nachverdichtung und Akzeptanz ist der Blick auf neue Bautechniken unausweichlich. Modulare Gebäude entstehen im Vergleich zu konventionell errichteten Bauten in bis zu 70 % kürzerer Bauzeit. Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades der einzelnen Module im Werk und dadurch geringen Bauemissionen vor Ort steigt die Akzeptanz der Nachbarschaft während der Bauphase. Auch die flexible Nutzung eines Modulgebäudes stellt einen entscheidenden Vorteil dar. Das Zusammenlegen zweier Wohnungen beispielsweise ist mit der modularen Bauweise problemlos möglich.

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