Glossar

Erklärungen für Fachbegriffe und Abkürzungen, weiterführende Informationen zum Themenfeld Planen, Bauen, Räume schaffen

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Passivhaus

Der Begriff "Passivhaus" hat sich international als Baustandard für Gebäude etabliert, die so wenig Heizenergie benötigen, dass sie völlig ohne aktives Heizsystem auskommen. Da die Heizlast eines Passivhauses maximal 10 W/m² beträgt, reichen beispielsweise 2 Glühbirnen á 100 W als alleinige Heizquelle aus, um einen 20 m² großen Raum zu beheizen. Der Großteil des Wärmebedarfs wird aus passiven Quellen gedeckt, beispielsweise inneren Quellen wie der Abwärme von technischen Geräten, aber genauso von Menschen im Haus oder aus äußeren Quellen wie der Sonneneinstrahlung durch die Fenster. Dies reicht aus, um konstante behagliche Innentemperaturen zu erzielen und zu halten. Wärmeverluste vermeiden und freie Wärmegewinne optimieren – dies ist das Grundprinzip des Passivhauses. Eine extrem gute Wärmedämmung ist eine unabdingbare Voraussetzung. Als Passivhaus bezeichnet man einen technischen Standard und keinen Bautyp.

Modulbau-Beispiel für ein Pflegeheim im Passivhausstandard

PEFC-Zertifizierung

Die Zertifizierung dient als Beleg, dass das zum Einsatz kommende Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt. Ökologische, ökonomische und sozial nachhaltige Aspekte werden hier berücksichtigt.

Mehr über PEFC-Zertifizierungen

Pfosten-Riegel-Fassade

Bei der Pfosten-Riegel-Fassade handelt es sich um eine Konstruktionsmethode, mit der sich großflächige Öffnungen aber auch ganze Fassadenflächen herstellen lassen. Die Profilabmessungen sind variabel anpassbar, sodass die Konstruktion für nahezu jede Einbausituation Anwendung finden kann. Die Basis bilden vertikale Pfostenprofile und horizontale Riegelprofile. Der Lastabtrag erfolgt über die senkrechten Pfosten, an die die horizontalen Riegel angeschlossen sind. Die Konstruktionsart wird insbesondere für großflächige Glasfassaden genutzt.

Ein gelungenes Projektbeispiel mit Pfosten-Riegel-Fassade

Photovoltaik

Unter Photovoltaik (auch "Fotovoltaik" geschrieben) versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie. Diese wird mittels Solarzellen aus Sonnenlicht gewonnen. Nachdem Gleichstrom erzeugt wurde, wandelt ein Wechselrichter diesen zu Wechselstrom um, der schließlich ins öffentliche oder privat genutzte Stromnetz eingespeist werden kann. Es handelt sich um eine Art der erneuerbaren Energien. Neben Sonnenenergie kann auch Wasserkraft, Windenergie, Biomasse oder Erdwärme als nachhaltige Quelle herangezogen werden. Heute ist die netzgebundene Stromerzeugung auf Dachflächen das wichtigste Anwendungsgebiet, um die Umwelt zu entlasten und Energiekosten einzusparen. 

Definition von Photovoltaik auf Wikipedia

Planungsgrundlagen

Die Planungsgrundlagen enthalten auf die Bauweise bezogene Basisinformationen, die zur Aufstellung einer Gebäudeplanung relevant sind. Sie sollen dazu beitragen, dass grundlegende Konstruktionsdetails bereits bei Beginn der Planung bekannt sind und Berücksichtigung finden können. Das Planungsziel soll so schneller und sicherer erreicht werden. Bezogen auf das modulare Bauen sind in den Planungsgrundlagen Querschnitte von Dach-, Wand und Bodenaufbauten enthalten. Sie geben Aufschlus darüber, wie die Lastabtragung bei einem Modulgebäude erfolgt. Planungsbeispiele geben einen Einblick in mögliche Grundriss- bzw. Modulanordnungen.

Modulare Planungsgrundlagen

Planungssoftware

Um unseren Service zu verbessern, haben wir mit verschiedenen Planungstools die Möglichkeit geschaffen, Gebäude, Hallenbüros oder Teamräume sowie Mobile Mietgebäude online zu konfigurieren bzw. zu selektieren. Mit der KLEUSBERG App für iOS und Android erleben Sie unsere Bau- und Raumsysteme jederzeit interaktiv.

Präqualifizierung

Eine Präqualifizierung ist eine vorwettbewerbliche Eignungsprüfung, bei der potenzielle Lieferanten nach speziellen Vorgaben ihre Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit vorab nachweisen – unabhängig von einer konkreten Ausschreibung. Sie stellt gewissermaßen ein Gütesiegel dafür dar, ob ein Bauunternehmen für eine Auftragsausführung geeignet ist.

Mehr über die Präqualifizierung von Bauunternehmen

Präsentations-Container

PLUS Mietgebäude dienen als Ausstellungs- oder Präsentationsraum auf Messen, Events, Besprechungszimmer u.v.m.. 1- bis 3-geschossig aufgestellt, als einzelne Raumeinheit oder als Containerkombination: KLEUSBERG Mobile Mietgebäude sind schnell am Einsatzort aufgestellt und nach Veranstaltungsende ebenso rasch abgebaut. Die Mieteinheiten sind flexibel in Raumaufteilung und Raumgröße, optisch ansprechend sowie hochwertig ausgestattet und eingerichtet. siehe auch Ausstellungspavillon.

Projektnavigation

Bauprojekte werden immer größer und komplexer. Ein gut funktionierendes Projektmanagement ist hier essentiel. Abläufe müssen koordiniert, für alle Beteiligten transparent dargestellt sowie Termine und Fristen im Blick behalten werden. Im Zuge von Lean Construction hat KLEUSBERG eine Projektnavigation, sprich Leitfaden entwickelt, der die Vorgehenswiese eines Projektes klar definiert und regelt. Es dient zur Orientierung aller im Projekt Beteiligten Parteien und bietet auch Führungskräften einen noch besseren Überblick über den Projektstand. Entscheidungsfindungen sind so noch fundierter und präziser möglich.

Nähere Informationen zu Projektnavigation finden Sie hier

PVC-Brüstungskanal

Ein PVC-Brüstungskanal dient der Versorgung von Arbeitsplätzen mit Strom-, Daten- und Kommunikationsleitungen. So ist gewährleistet, dass die Leitungen so verlegt werden, dass sie vor Beschädigungen geschützt sind. Sogenannte Brüstungskanäle werden unterhalb der Fenster in ihrem oberen Brüstungsbereich horizontal montiert. Der Vorteil solcher Konstruktionen besteht darin, dass Leitungen und Einbaugeräte ohne Eingriffe in die Bausubstanz rasch ein- und wieder ausgebaut werden können und bequem zugänglich sind. In den KLEUSBERG Containersystemen sind sie standardmäßig (außer in den Gang-Containern) vorhanden.