RWTH Aachen setzt zum wiederholten Mal auf Modulbauweise.

Nachdem KLEUSBERG bereits im Jahr 2009 das Energy Research Center mit 2.244 Quadratmetern innerhalb von nur 10 Wochen Bauzeit realisiert hat, erhielt KLEUSBERG im Herbst 2012 erneut den Auftrag der RWTH Aachen ein Modulgebäude für das Institut der Experimentalphysik zu errichten. Warum erneut Modulbau? Das Gebäude sollte ebenfalls nach sehr kurzer Bauphase bereits im  Frühjahr 2013 den Mitarbeitern und Studenten großzügigen Platz für ihre Arbeit bieten. Und diesmal erstmals auch eine Verbindung zwischen Bestandsgebäude und Neubau bieten.

Mit über 44 Metern Länge und fast 17 Metern Breite erstreckt sich der 3-geschossige Neubau von Norden nach Süden auf dem RWTH-Gelände und wird über eine Brücke im 2. OG des Modulbaus an ein Bestandsgebäude angebunden.

Das zweihüftige dreigeschossige Gebäude mit Mittelzone und nach Norden ausgerichteten Seminarräumen sowie südlich orientierten Büros wird über einen großzügigen Eingangsbereich im Osten erschlossen. Über zwei Treppenhäuser sowie einen Aufzug gelangt man in die oberen Stockwerke, die im 2. OG physikalische Praktikumsräume beherbergen. Die Fassade aus orange-roten Aluminiumpaneelen mit den anthrazit abgesetzten Fensterbändern folgt einer zeitlos klaren Architektursprache, für die das Büro Fischer Architekten aus Aachen verantwortlich zeichnete.

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RWTH Aachen Zwei
Projektdaten:
Bauherr: RWTH Aachen
Brutto GF: 2.350 m²
Ausführung: Modulbauweise, 3-geschossig
Standort: Aachen
Fertigstellung: Februar 2013
Planung: fischerarchitekten GmbH & Co. KG, Aachen