
Wie lassen sich steigende Schülerzahlen und wachsende Anforderungen an den Schulalltag schnell und nachhaltig bewältigen? Eine Antwort darauf zeigt das aktuelle Projekt an der Förderschule in Fürstenwalde/Spree.
Am 24. April 2026 öffnete die KLEUSBERG die Türen zur Besichtigung der neuen modularen Schulbaulösung. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen und Verwaltung nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von den Möglichkeiten des Systems ModuLine® zu machen.
Mehr Platz für wachsende Anforderungen
Die Schule hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert: Aus einer eher kleinen Einrichtung ist ein Standort mit bis zu drei parallelen Klassen pro Jahrgang geworden. Gleichzeitig steigt der Bedarf an individueller Förderung, was den Einsatz zusätzlicher Fachkräfte erfordert.
Die Folge: deutlich mehr Raumbedarf. Bestehende Flächen wurden bereits umgenutzt, Containerlösungen dienten als Übergang – eine Situation, die vielerorts zu beobachten ist.
Flexible Lösung mit Perspektive
Mit der modularen Erweiterung wurde nun eine nachhaltige Lösung geschaffen. Auf rund 1.150 Quadratmetern entstanden moderne Unterrichtsräume und zeitgemäße Sanitärbereiche. Insgesamt 26 Module bieten Platz für 13 zusätzliche Klassenräume.
Ein besonderer Vorteil liegt in der Flexibilität des Konzepts: Zwei miteinander verbundene Gebäudeteile ermöglichen unterschiedliche Nutzungsszenarien. Während ein Teil dauerhaft zur Erweiterung dient, wird der andere temporär als Ausweichfläche für die anstehende Sanierung des Bestandsgebäudes genutzt.
Nach Abschluss der Maßnahmen bleibt die Entscheidung offen, ob dieser Gebäudeteil langfristig erhalten bleibt – abhängig von der weiteren Entwicklung der Schülerzahlen.
Nachhaltig und zukunftsorientiert
Auch technisch ist das Gebäude auf dem neuesten Stand: Eine Photovoltaikanlage unterstützt die energieeffiziente Versorgung, ergänzt durch die Anbindung an die bestehende Infrastruktur und Fernwärme.
Aufmerksamkeit aus der Landespolitik
Das Projekt stößt auch auf politisches Interesse: Im Rahmen einer Bildungstour informierte sich Bildungsminister Gordon Hoffmann bereits vor der offiziellen Besichtigung über den Stand der Umsetzung und gewann gemeinsam mit den Projektbeteiligten einen Eindruck der neuen Räumlichkeiten.
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