Baugenehmigung modularer Gebäude

Die klare Unterscheidung zwischen dauerhaften Modulgebäuden – als echte Alternative zum konventionellen Bauen – und temporär genutzten Containern ist für die Genehmigungsfähigkeit entscheidend. Hier erfahren Sie weshalb.

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Gemäß Musterbauordnung werden Gebäude in Gebäudeklassen eingestuft und nach DIN 4102 Anforderungen an den Feuerwiderstand und das Brandverhalten (nichtbrennbare oder brennbare Baustoffe) von tragenden und/oder raumabschließenden Bauteilen gestellt. KLEUSBERG Modulgebäude, welche bis zu sechs Geschosse umfassen, fallen in die Gebäudeklasse 5 und liegen somit i. d. R. unterhalb der Hochhausgrenze, sodass die Anforderung an den Feuerwiderstand tragender Bauteile feuerbeständig (F90-AB nach DIN 4102) ist.

Die Verwendbarkeit von KLEUSBERG Modulgebäuden wird aktuell durch Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse (AbP) für Wand- und Deckenbauteile belegt. Diese beruhen auf umfangreichen bauartbezogenen Normbrandversuchen nach DIN EN 1363. Im Rahmen der Brandversuche wurde das Stahltragwerk mit den nichttragenden, raumabschließenden Flächenbauteilen unter diversen Lastzuständen und Anschlusssituationen in unterschiedlichen Feuerwiderstandsklassen real nachgewiesen. Verwendbarkeitsnachweise von Trockenbau-Systemanbietern oder diesbezügliche Gutachten, welche im Übrigen kein Verwendbarkeitsnachweis im Sinne der Musterbauordnung sind, entfallen daher bei uns.

KLEUSBERG hat während der letzten Jahre intensiv gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) daran gearbeitet, in Kürze den Stand der Brandschutzsicherheit neu definieren zu können. Als erster Modulbau-Anbieter werden wir die entsprechende allgemeine Bauartgenehmigung erhalten. Dies bietet Ihnen dann maximale Sicherheit für Ihre Ausschreibung und Ihr Bauvorhaben.

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