Covid-19-Ansteckungsrisiko in Schulen minimieren

Alle Fenster auf und Dauerlüften, das war und ist häufig die Devise, seitdem nach den Sommerferien der Schulbetrieb – teilweise mit oder ohne Maskenpflicht – wieder begonnen hat. Bei sommerlichen Außentemperaturen stellt das auch kein Problem dar. Doch wie sollen diese Corona bedingten Lüftungsregelungen in der nahenden Herbst- und Winterzeit durchgehalten werden? Schulen mit Lüftungs- oder sogar Klimaanlagen sind dann klar im Vorteil.

Ganz gleich, ob dezentral oder zentral eingebaut, moderne Lüftungstechnik bietet gerade vor dem Hintergrund der Kontamination der Klassen-Raumluft mit Viren und Bakterien, aber auch mit zu hoher CO2-Konzentration entscheidende Vorteile. Ein stetiger und kontrollierter Luftaustausch inkl. Wärmerückgewinnung reduziert einerseits das Ansteckungsrisiko mit SARS-CoV-2 durch Aerosole und mindert andererseits die hohen Energieverluste durch häufige oder sogar ständige Fensterlüftung bei gleichzeitiger Beheizung der Räume. Die kontinuierliche Frischluftzufuhr und CO2-Abfuhr sorgen dafür, dass sich Schüler und Lehrer dauerhaft wohler fühlen und sich besser konzentrieren können.

Bei zahlreichen Schulneubauten wird daher auf bedarfsorientierte Lüftungstechnik gesetzt. Ob ein zentrales oder dezentral eingebautes System zum Einsatz kommt, bestimmt häufig die jeweilige Einbausituation. KLEUSBERG hat zum Beispiel beim 1.130 Quadratmeter großen, modularen Erweiterungsneubau der Cranachschule in Essen oder einem über 6.000 Quadratmeter großen Schulneubau in Wiesloch auf eine dezentrale Lösung gesetzt, da dadurch die Flächen für die Technikzentralen entfallen konnten. Weiterer Vorteil dieser Systeme ist, dass die Regelung je nach Nutzung für jeden Raum individuell vorgenommen werden kann.

Die komplette Technik inkl. Filter ist je Klassenraum in der Abhang-Deckenkonstruktion untergebracht, was dank der großzügig dimensionierten Raumhöhe der KLEUSBERG Modulbauweise dennoch die erforderlichen Raumhöhen von mindestens 2,75 m gewährleistet.

Die eigene Abteilung für die technische Gebäude-Ausrüstung (kurz TGA) bei KLEUSBERG analysiert gemeinsam mit Bauherr, Planer und Betreiber die genauen Anforderungen und entwickelt daraufhin ein bedarfsgerechtes Konzept. Dabei sind neben der Sicherheit für Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Lehrpersonal vor allem auch die Energieeffizienz und Nachhaltigkeit sowie nicht zuletzt auch die Wirtschaftlichkeit über den gesamten Betriebszyklus entscheidende Faktoren.

Bei temporärem Raumbedarf bietet KLEUSBERG modulare Gebäude auf Mietbasis, selbstverständlich auf Wunsch auch mit entsprechender Lüftungstechnik, um auch hier für stetigen und effizienten Luftaustausch zu sorgen.  

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