Steigende Nachfrage nach Betreuungsplätzen, regionale demografische Entwicklungen sowie veränderte Familien- und Arbeitsstrukturen erfordern Infrastrukturkonzepte, die kurzfristige Kapazitätsbedarfe abdecken und zugleich langfristige Planungssicherheit gewährleisten.Hier setzt die Lösungskompetenz von KLEUSBERG an. Das Unternehmen entwickelt flexible Bau- und Raumsysteme für Kindertagesstätten – von temporären hochwertigen Container- bis hin zu dauerhaft nutzbaren Modulgebäuden.
Alle Lösungen sind auf kindgerechte Nutzung ausgerichtet und umfassen speziell entwickelte Sanitärbereiche, erhöhte Sicherheitsstandards sowie frei wählbare Ausstattungsvarianten für unterschiedliche pädagogische Konzepte. Damit entsteht eine Umgebung, die moderne Anforderungen frühkindlicher Betreuung mit technischer und funktionaler Qualität verbindet.
Infrastrukturbedarf im Kontext gesellschaftlicher Entwicklungen
Der Bedarf an Betreuungsplätzen ist in Deutschland in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Der gesetzlich verankerte Betreuungsanspruch für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr nach dem Sozialrecht sowie höhere Erwerbsbeteiligung von Eltern und urbane Zuzugsbewegungen verstärken die Nachfrage nach institutioneller Kinderbetreuung.
Regionale Unterschiede prägen weiterhin die Versorgungsstruktur. Besonders wirtschaftlich dynamische Großstädte und westdeutsche Ballungsräume verzeichnen hohen Ausbaubedarf, während ländliche Regionen stärker mit schwankenden Kinderzahlen und wirtschaftlicher Planungsunsicherheit konfrontiert sind.
Für 2025 wurde bundesweit eine Versorgungslücke von rund 300.000 Betreuungsplätzen für unter Dreijährige prognostiziert, was etwa 14 % der Nachfrage entspricht. Neben fehlenden Plätzen begrenzt insbesondere der Fachkräftemangel die tatsächliche Betreuungskapazität.
Flexible Raumsysteme als strategisches Steuerungsinstrument
Temporäre modulare Raumeinheiten wie das Mietcontainersystem PLUSvon KLEUSBERG haben sich von Übergangslösungen zu zentralen Elementen kommunaler Bildungsplanung entwickelt. Sie ermöglichen es, auf Bevölkerungsbewegungen und Nachfrageschwankungen zu reagieren, ohne sofort umfangreiche Investitionen in dauerhafte Gebäude zu tätigen.
Studien kommunaler Fachplanungen zeigen, dass diese Systeme häufig die Zeit bis zur Fertigstellung langfristiger Neubauten überbrücken und damit Versorgungssicherheit gewährleisten.
Für längerfristigen oder dauerhaften Raumbedarf bietet das Gebäudesystem Moduline® mit allgemeiner Bauartzulassung industriell vorgefertigte Qualität, hohe Nutzungsstabilität sowie Erweiterungs- und Anpassungsmöglichkeiten durch modulare Bauweise.
Wirtschaftliche und planungsstrategische Vorteile
Modulare Baukonzepte unterstützen Kommunen bei einer effizienten Infrastruktursteuerung:
Mobile Raumeinheiten können somit als temporäre Kapazitätssicherung dienen, während langfristige Standort- und Infrastrukturentscheidungen vorbereitet werden.
Qualität, Sicherheit und pädagogische Nutzbarkeit
Alle Systeme von KLEUSBERG sind für den Einsatz in der frühkindlichen Bildung entwickelt und unterstützen moderne Qualitätsanforderungen, insbesondere durch:
Diese Standards unterstützen die Ziele des deutschen KiTa-Qualitäts- und -Teilhabeverbesserungsgesetz zur Verbesserung der Betreuungsqualität und gesellschaftlichen Teilhabe in Kindertageseinrichtungen.
Nachhaltige Zukunftsinfrastruktur für Bildungseinrichtungen
Modulare Raumlösungen von KLEUSBERG ermöglichen eine ganzheitliche Infrastrukturstrategie für Kommunen und Träger. Das Konzept verbindet kurzfristige Verfügbarkeit mit langfristiger Entwicklungsperspektive.
Nach Nutzungsende können mobile Raumsysteme häufig für andere soziale Zwecke weiterverwendet werden, beispielsweise für Beratungsangebote, Hortstrukturen oder kommunale Begegnungsräume.
Auch bei dauerhaften ModuLine® Gebäuden bleiben spätere Erweiterungen oder funktionale Anpassungen möglich. Besonders in Wachstumsregionen bietet diese Flexibilität einen entscheidenden Vorteil gegenüber monolithischen Bauformen.
Nach der Nutzungsdauer können Gebäude – unabhängig vom System – zurückgegeben und einer weiteren nachhaltigen Nutzung zugeführt werden.
Praxisbeispiel: Interims-Kita Freudenberger „Friedensnest“
Die Umsetzung im Freudenberger „Friedensnest“ zeigt exemplarisch den praxisorientierten Ansatz modularer Infrastrukturkonzepte von KLEUSBERG. Im Rahmen der Maßnahme entstanden 20 zusätzliche Kita-Plätze für Kinder unter drei Jahren. Die Baumaßnahme wurde im Auftrag des Kreisjugendamtes Siegen-Wittgenstein durch die Evangelische Jugendhilfe Friedenshort GmbH realisiert, um kurzfristig auf den regionalen Betreuungsbedarf zu reagieren.
Für einen Zeitraum von etwa 24 Monaten werden die Kinder in einem hochwertigen Containergebäude betreut. Die Interims-Kita fungiert als flexible Übergangslösung, bis das geplante dauerhafte Bauprojekt umgesetzt wird.
Die Räume der Einrichtung sind funktional, kindgerecht und pädagogisch durchdacht gestaltet. Neben gemütlichen Gruppen- und Ruheräumen stehen kindgerechte Sanitäranlagen sowie ausreichend Bewegungsflächen zur Verfügung, um eine sichere und anregende Lernumgebung zu schaffen. Für das Betreuungspersonal wurden separate Büro- und Aufenthaltsbereiche sowie eigene Sanitäranlagen vorgesehen. Darüber hinaus wurde zusätzlicher Stauraum für Kinderwagen sowie Spielmaterialien eingeplant.
Zukunftssichere Kita-Infrastruktur aus einer Hand
Mit modularen Raumlösungen von KLEUSBERG erhalten Kommunen und Träger ein integriertes Infrastrukturkonzept – von schnell verfügbaren temporären Einheiten bis zu dauerhaft nutzbaren Modulgebäuden mit Erweiterungspotenzial.
Die Systeme unterstützen die Sicherung von Betreuungsplätzen, die Stärkung sozialer Teilhabe sowie eine wirtschaftlich nachhaltige Nutzung öffentlicher Bildungsinvestitionen.
KLEUSBERG bietet damit Lösungen für jede infrastrukturelle Anforderung – flexibel, sicher und konsequent zukunftsorientiert.