
Der 75. Österreichische Städtetag fand vom 10. bis 12. Juni 2026 in Leoben statt und brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Unter dem Leitgedanken „Leben. Forschen. Arbeiten – das grüne Wissenszentrum im Herzen Österreichs“ stand die Veranstaltung ganz im Zeichen zukunftsfähiger Stadt- und Regionalentwicklung.
Rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen und innovative Lösungsansätze für Städte und Gemeinden zu diskutieren. Themen wie nachhaltige Infrastruktur, Energieeffizienz, Digitalisierung, moderne Arbeitswelten und zeitgemäße Bildungsangebote prägten das Programm. Mit 43 Ausstellern bot die begleitende Fachmesse zudem einen umfassenden Einblick in Produkte und Dienstleistungen für den kommunalen Bereich.
Als Austragungsort erwies sich Leoben als besonders passend. Die enge Verbindung von Forschung, Industrie und kommunaler Praxis wurde durch die Zusammenarbeit mit der Montanuniversität sichtbar und spiegelte die zentralen Zukunftsthemen der Veranstaltung wider.
Bereits die Eröffnungsfeier machte deutlich, welche Bedeutung Städten und Gemeinden bei der Umsetzung gesellschaftlicher und politischer Ziele zukommt. Beiträge von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Christian Stocker sowie eine Diskussionsrunde zur Energiewende unterstrichen die Rolle der Kommunen als wichtige Gestalterinnen nachhaltiger Entwicklung und als zentrale Akteure im öffentlichen Beschaffungswesen.
Fachausstellung als Plattform für Austausch und Orientierung
Neben dem Vortragsprogramm spielte die Fachausstellung eine entscheidende Rolle. Sie ermöglichte einen direkten Dialog zwischen öffentlichen Auftraggebern, Unternehmen und Lösungsanbietern. Gerade für Kommunen ist der kontinuierliche Austausch mit dem Markt von großer Bedeutung, um Anforderungen präzise zu definieren und Vergabeverfahren bedarfsgerecht sowie wettbewerbsoffen zu gestalten.
Auch KLEUSBERG nutzte die Veranstaltung, um mit Entscheidungsträgern und Fachverantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Dabei zeigte sich deutlich, dass der Bedarf an flexiblen, wirtschaftlichen und schnell umsetzbaren Raumlösungen weiter wächst.
Flexible Gebäude für wechselnde Anforderungen
Mobile Raumsysteme gewinnen zunehmend an Bedeutung, wenn kurzfristig zusätzliche Flächen benötigt werden oder sich Anforderungen rasch verändern. Dank ihres modularen Aufbaus lassen sich unterschiedliche Nutzungen realisieren – von Büro- und Verwaltungsflächen über Schul- und Kindergartenräume bis hin zu Innovationszentren, Co-Working-Bereichen oder Einrichtungen für Start-ups.
Besonders vor dem Hintergrund neuer Arbeitsmodelle bieten diese Gebäude zahlreiche Vorteile. Dezentrale Arbeitsplätze, hybride Arbeitsformen und projektorientierte Teams erfordern Raumkonzepte, die sich schnell anpassen lassen. Mobile Raumsysteme schaffen hierfür die notwendige Flexibilität und ermöglichen gleichzeitig attraktive Arbeitsbedingungen für Unternehmen und Beschäftigte.
Auch im Bildungsbereich eröffnen sie vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Sie können während Sanierungsmaßnahmen als Ausweichquartiere dienen, temporäre Kapazitätsengpässe auffangen oder moderne Lernumgebungen für digitale Bildungsangebote, Projektarbeit und Workshops bereitstellen.
Strategisches Instrument für die kommunale Entwicklung
Modulare Gebäude sind heute weit mehr als eine kurzfristige Übergangslösung. Sie unterstützen Städte und Gemeinden dabei, auf demografische Veränderungen, neue Arbeitsformen und wachsende Anforderungen an Bildungs- und Verwaltungsinfrastruktur flexibel zu reagieren. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zu einer nachhaltigen und zukunftsorientierten Standortentwicklung.
Der Österreichische Städtetag 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, vor welchen Aufgaben Kommunen in den kommenden Jahren stehen – von bezahlbarem Wohnraum über Klimaschutz bis hin zur digitalen Transformation. Um diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen, sind innovative und anpassungsfähige Lösungen gefragt.
Für die beiden Vertreter von KLEUSBERG, Bernd Strauß und Werner Miesl, war die Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit, zahlreiche interessante Gespräche zu führen, neue Kontakte zu knüpfen und die eigenen Lösungen einem fachkundigen Publikum vorzustellen. Das große Interesse und die positive Resonanz machten den Städtetag 2026 zu einer rundum erfolgreichen Veranstaltung.
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