Modulbau-Kita als Teil des neuen Bildungscampus

Im März 2022 rollen in Lübben die Raumeinheiten für eine neue Betreuungseinrichtung an, die KLEUSBERG in Modulbauweise errichtet. Bis dahin werden die Planungen konkretisiert, das Baufeld vorbereitet und die Module am KLEUSBERG Produktionsstandort in Kabelsketal bei Halle vorgefertigt. Die Bauzeit vor Ort wird dadurch auf ein Minimum reduziert, was nicht zuletzt einen Grund für die Wahl der Bauweise darstellte. Auch die geringen Emissionen durch Baulärm und Schmutz waren Aspekte, die den Bauherrn überzeugten. Denn die Baumaßnahme wird während des laufenden Kita- und Schulbetriebs erfolgen. Darüber hinaus hat KLEUSBERG 2019 bereits eine Schulerweiterung am Standort errichtet, durch die weitere 1.200 m² zur Verfügung gestellt wurden.

Modulbau-Kita als Teil des neuen Bildungscampus

Foto: 2019 errichtete Schulerweiterung von KLEUSBERG

Auf dem Gelände befinden sich Stand heute eine Grundschule, ein Hortgebäude, eine Kindertagesstätte sowie eine Sporthalle. Mit dem autarken Neubau entstehen 110 zusätzliche Betreuungsplätze. Das Architekturbüro Docter aus Lübben zeichnet – wie auch bei der Schulerweiterung in 2019 – für die Objektplanung verantwortlich. Zusammengenommen wird der „Bildungscampus Friedrich-Ludwig-Jahn“ entstehen.

KLEUSBERG errichtet das 1.500 m² große Modulgebäude auf einem 4.500 m² umfassenden Grundstück. Damit bleibt ausreichend Platz für die Außenspielanlagen, welche für U3- und Ü3-Kinder jeweils gesondert angelegt werden. In dem zum Teil 2-geschossigen Baukörper (Staffelgeschoss) wird es 11 Gruppenräume geben, die u.a. durch einen großzügigen Mehrzweckbereich und ein Kinderrestaurant im Erdgeschoss sowie eine Spielgalerie im Obergeschoss ergänzt werden. Ein Atrium im Kern des Gebäudes prägt die Räume von Offenheit. Innenliegende Fenster bieten aus Sicht der Spielgalerie einen optimalen Blick in diesen Bereich. Die dort befindlichen Module werden als sogenannte „Tischmodule“ ausgeführt, was bedeutet, dass sie lediglich aus Stützen und dem Dachaufbau bestehen, um den über zwei Geschosse offenen Luftraum zu erzielen. Großflächige Fensterflächen mit feststehenden Unterlichtern sorgen insgesamt für mehr Tageslichteinfall und die nötige Absturzsicherheit für Kinder. Hochwertige Ausstattungsdetails wie runde Lichtkuppeln, Schattenfugen in Flur- und Gruppenbereichen und Holzblockzargen mit Fensterelementen runden das Raumkonzept ab.

Der gesamte Neubau wird barrierefrei geplant. Eine Aufzugsanlage, eine behindertengerechte Innenraumgestaltung und schwellenlose Übergänge von den Gruppenräumen in den Freibereich sind Bestandteile dieses Anforderungskatalogs. Die Wärmeregulierung erfolgt in großen Teilen über eine Fußbodenheizung. Das Dach des 1-geschossigen Gebäudebereichs wird mit einer Begrünung versehen, was insbesondere in den Sommermonaten das Raumklima positiv beeinflusst. Die Dachfläche des 2-geschossigen Bauteils wird vollständig mit Photovoltaikmodulen versehen. Optisch erhält der Modulbau in Anlehnung an die Bestandsbauten eine Fassadenkombination aus Putz- und HPL-Platten in Rot- und Gelbtönen.

Die Räumlichkeiten können seitens des Betreibers im Bedarfsfall für öffentliche Sitzungen oder Workshops genutzt werden. Durch eine Top-Medienausstattung bestehend aus Lautsprechern, entsprechende Beleuchtung sowie einer 3-Punkt-Traverse für das Bühnenlicht und die Befestigung der Beschallungsanlage wird optimaler Komfort für diverse Veranstaltungen geboten.  

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