KLEUSBERG Besucher-Container als Räume der Begegnung

Vor allem in Senioreneinrichtungen gelten aktuell strikte Besuchsbeschränkungen. Angehörige dürfen sowohl zum Schutz der Bewohner als auch Pflegekräfte nicht in die Häuser. Um den Betroffenen der Senioreneinrichtung St. Lioba in Fulda trotzdem ein wenig Normalität zu ermöglichen, stellte KLEUSBERG im Auftrag des DRK zwei Besucher-Container bereit. Bei der Anlieferung koordinierten DRK-Prokurist Markus Otto und DRK-Kreisbereitschaftsleiter Christian Erwin die Geschicke.

Die Besucher und Heimbewohner haben jetzt die Möglichkeit, ihren Lieben persönlich gegenüber zu sitzen und auch abseits von Skype oder Telefon wieder Gespräche zu führen. Die Einrichtung St. Lioba hatte zuvor weitere Lösungsansätze gefunden, um den Kontakt aufrechtzuerhalten. Beispielsweise wurde über sogenannte „Balkontreffen“, bei denen der Bewohner am Balkon und der Angehörige auf dem Hof steht, kommuniziert. Die Container hingegen erlauben jetzt ein unkompliziertes, wetterunabhängiges Treffen. Weitere Container folgen an anderen Standorten.

Bodentiefe Fenster sorgen für ausreichend Tageslichteinfall und eine angenehme Raumatmosphäre. Über zwei separate Eingänge gelangen Bewohner und Besucher in den 18 m² großen Container. Die Räume sind durch eine Scheibe getrennt, über eine installierte Sprechanlage kann kommuniziert werden. Zudem verfügt der Container über ein Notrufsystem, sodass im Ernstfall schnell Hilfe naht. Begeistert von der neuen Besuchsmöglichkeit zeigten sich auch die Einrichtungsleiterin Myriam Sohn und ihre Stellvertreterin Carmen Farnung. Damit trotz Übergangslösung ein wohnlicher Charakter entsteht, statteten sie die Besucher-Container mit Sesseln und Pflanzen aus.

Insgesamt 132 Bewohner leben im Liobaheim. Um allen einen zeitnahen Empfang ihrer Angehörigen und Freunde zu ermöglichen, ist die Gesprächsdauer auf 30 Minuten begrenzt. Nach den Besuchen werden die Räume regelmäßig von den Mitarbeitern desinfiziert und gelüftet. „Alle haben momentan doppelt und dreifach zu tun“, äußerte sich DRK-Prokurist Markus Otto gegenüber der Osthessen-Zeitung, der anfügt: „Es ist aber unsere Erfahrung, dass die Mitarbeiter noch enger zusammenrücken.“ Eins werde in der schweren Zeit auch deutlich – viele Mitarbeiter sind für die Bewohner eine Art Ersatz-Familie.

Einen Pressebericht zu den Besucher-Containern in Fulda finden Sie auf www.osthessen-news.de.

KLEUSBERG Besucher-Container als Räume der Begegnung
KLEUSBERG Besucher-Container als Räume der Begegnung

Nähere Informationen über Besuchs-Container, Desinfektionsschleusen, Beratungs-Container und auch Corona-Testzentren von KLEUSBERG erfahren Sie hier.

Zurück zur Übersicht
Diese Seite zu Ihrer Merkliste hinzufügen
Weitere interessante Artikel