Messräume, die überzeugen

Druckguss Westfalen agiert seit mehr als 50 Jahren am Markt. 1985 eröffnete das Unternehmen den bedeutenden Gießereistandort in Geseke, an dem heute mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Innerhalb dieses halben Jahrhunderts haben sich auch Komplexität und Anforderungen an die Bauteile geändert. Wo in den 60er Jahren erstmalig Zink- und Aluminiumdruckguss-Produkte wie beispielsweise Gehäuse für Elektrogeräte hergestellt wurden, kommen heute automatisierte 3D-Messmaschinen zur Qualitätsüberwachung von Gussbauteilen zum Einsatz. Zuletzt führte die Weiterentwicklung von E-Mobilität und in diesem Zuge die Serienproduktion von Elektroautos dazu, dass Druckguss seine Fertigungslinien anpasste, um einbaufertige Komponenten für E-Autos anbieten zu können. Dazu erweiterte das Unternehmen 2019 den Standort in Geseke um mehrere, insgesamt 7.000 m² große Produktionshallen, in denen hochmoderne Druckgieß- und Bearbeitungsmaschinen vorzufinden sind.

KLEUSBERG errichtete in einer Halle separierte Bereiche, die zum Teil der reinen Büroarbeit dienen, jedoch auch Platz für die Bedienung der Messmaschinen bieten. Im Interview geht Hakan Günesdogan gezielt darauf ein, welche Anforderungen bei der Realisierung des Messraums erfüllt werden mussten und warum das Raum-im-Raum-System von KLEUSBERG sich bewährt hat.

Interviewpartner: Hakan Günesdogan

Messräume, die überzeugen

Vor welche räumlichen Herausforderungen wurden Sie mit der Anpassung Ihrer Fertigungslinie und damit die Erweiterungen am Standort Geseke gestellt?

Wie bei jedem Industriebau sollten die neuen Räume einerseits so groß wie nötig und günstig wie möglich, aber dennoch auf die Zukunft und somit ausbaufähig gestaltet sein. Die Flexibiltiät der Halleneinbauten spielte eine wesentliche Rolle.

Warum war Systemraum TRENDLINE die richtige Lösung für diese Herausforderung?

Zur Überwachung der neuen Fertigungslinien war ein abgetrennter Bereich für die sehr sensible Messtechnik erforderlich. Zudem benötigten wir Sozial-, Besprechungs- und Bürobereiche für die jeweiligen Teams. Modern und hell, aber in jedem Fall auch schallgeschützt und klimatisch den Anforderungen entsprechend sollten diese sein. TRENDLINE bot uns höchste Flexibilität,  eine kurze Bauzeit und erfüllte alle Kima-, Schall- und Brandschutzvorgaben. Das hat uns überzeugt.

Wie sind Sie auf die System-/Messräume von KLEUSBERG aufmerksam geworden?

Wir konnten KLEUSBERG bereits bei einem vorangegangenen, kleineren Bauprojekt kennenlernen und waren begeistert. Damals handelte es sich um einen zweigeschossigen Messraum. Wir sind also "Wiederholungstäter" durch Überzeugung.

Welche Lüftungstechnik kam in den Messräumen zum Tragen? Wie hat sich dies auf die Ausführung der Systemräume von KLEUSBERG ausgewirkt? 

Es sind moderne Klimakanäle verbaut worden, die zum einen die gewünschte Bezugstemperatur von 21 +/-2 ºC halten, gleichzeitig jedoch vollkommen lautlos laufen und – das ist das Wichtigste – zugfrei arbeiten. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter wird während ihrer Arbeit in den Räumen somit bestens geschützt. Die Systemräume von KLEUSBERG mussten eine Höhe von 6 Metern und eine ausreichende Helligkeit aufweisen. Außerdem waren guten Dämmwerte erforderlich, um eine geringe Luftgeschwindkeit zu erzielen.  

Warum spielt der Messraum bei der Produktion von E-Auto-Komponenten eine entscheidende Rolle?

Nicht nur für Komponenten der E-Autos, sondern generell bei Präzisionsteilen in hohen Stückzahlen ist eine regelmäßige messtechnische Überwachung absolut unverzichtbar. Die Produktionsanlagen arbeiten vollautomatisiert. Trotz der zahlreichen Überwachungsinstrumente muss zusätzlich die Maßgenauigkeit geprüft und – so selten es auch vorkommen mag – Abweichungen rechtzeitig gemeldet sowie Korrekturen in den Anlagen veranlasst werden. Das erfolgt über die Messtechnik.

Warum müssen gleichbleibende Temperaturen in den Räumen vorherrschen und wie schaffen Sie es diese stabil zu halten?

Es werden Messungen im Hundertstel-Bereich vorgenommen. Bereit geringfügig schwankende Temperaturen führen zu unterschiedlichen und im Worst Case falschen Messergebnissen. Die bereits genannten Klimakanäle mit sogenannten Klimaeinheiten können heizen und kühlen. Lediglich die gewünschte Temperatur bleibt einmal einzustellen – den Rest erledigt die Technik.

Wie empfanden Sie die Zusammenarbeit mit KLEUSBERG? Was ist Ihrer Meinung nach hervorzuheben?

Wir lernten bereits in der Planungsphase den zuständigen Projektleiter von KLEUSBERG kennen. Von Anfang bis Ende war er sowohl für uns als Auftraggeber als auch für die zuständige Gesamtbauleitung und -planung ein verlässlicher Ansprechpartner. Bei wöchentlichen Baubesprechungen fügte der Projektleiter sich vollkommen unkompliziert ein, konnte stets den Stand der Dinge darlegen und rechtzeitig auf bauseitige Probleme oder terminliche Verzögerungen hinweisen. Er hat dem Bauteam der DWG vor Ort eine Menge Arbeit abgenommen. Terminlich – und das will auf dem Bau schon etwas heißen – lagen wir voll im Zeitplan.

Zu guter Letzt: Wie hat KLEUSBERG bzw. Systemraum TRENDLINE sich von anderen Anbietern/Systemen unterschieden?

KLEUSBERG bringt mit seinen Systemen bereits im Standard einige Faktoren mit, die es bei der Konkurrenz – falls überhaupt – nur gegen eine lange Aufpreisliste gibt: ein funktionierendes Projektmanagement, alles aus einer Hand soweit gewünscht, ein hoher Schallschutz, hochwertige Qualität der verwendeten Bauelemente, Ideenreichtum für Detaillösungen. Aspekte, die man beim reinen Preisvergleich nicht gleich beachtet – man muss schon genauer hinschauen. Die Visualisierung half uns bei der Angebotserstellung ungemein sich das fertige Produkt vorzustellen.

Weitere Projektinformationen und -bilder finden Sie in der Referenz.

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