Prozesseffizienz durch neue Projektnavigation

KLEUSBERG arbeitet kontinuierlich daran Arbeitsprozesse noch effizienter zu gestalten und so reibungslose Projektabläufe zu gewähren sowie Fehlerquellen zu eliminieren. Nach der sogenannten KLEUSBERG Projektnavigation werden seit Einführung 2020 sämtliche Bauvorhaben im Bereich des Modularen Bauens realisiert. Sie ist Teil des Lean Managements („schlankes Konzept“) bei KLEUSBERG und trägt dazu bei die Projektabwicklung schlank und effizient zu halten, gleichzeitig aber alle Projektschritte im Zeitplan und Qualitätsrahmen abzuarbeiten. Lean Construction ist die Philosophie hinter diesem Konzept, mit der unnötige Zeit- und Kostenverschwendungen aufgedeckt und beseitigt werden.

Die Lean-Methode fand ursprünglich in der Automobilbranche Anwendung und wurde dazu genutzt Produktentstehungsprozesse abzubilden bzw. nachzuverfolgen. Übertragen auf die Baubranche ergibt sich durch die Nutzung dieser Methode die Möglichkeit, Projektabläufe detailliert mit zeitlichem Bezug darzustellen, die Produktivität zu steigern und die Qualität auf einem konstant hohen Niveau zu halten, wie es der Anspruch von KLEUSBERG ist. Außerdem sind eine optimale Steuerung und Begleitung der Projekte gewährleistet.

Notwendigkeit der Einführung
Im Laufe der Jahre hat sich gezeigt, dass die Projektanforderungen hinsichtlich Größe und Komplexität immer beträchtlicher werden. Darauf abgestimmt ist ein geeignetes Projektmanagement erforderlich, in dem interne Abläufe koordiniert und Prozesse für alle Beteiligten transparent dargestellt werden. Nicht zuletzt das starke Wachstum des Unternehmens durch die Eröffnung weitere Niederlassungen und die Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen dazu, dass Vorgehensweisen klar definiert und für die Einarbeitung von Beginn an einheitlich geregelt sein müssen. Die Projektnavigation gilt daher als Leitfaden für alle bestehenden und kommenden Mitarbeiter der Projektteams. Auch die Abstimmung zwischen Beteiligten aus der Arbeitsvorbereitung, dem Werk und dem Einkauf wird durch den neuen Fahrplan optimiert und vereinfacht.

KLEUSBERG hat die Projektnavigation niederlassungsübergreifend aufgesetzt, pilotiert und die Struktur genutzt, um die gesamte Abwicklung von Vertriebsaktivitäten bis zur Gewährleistung zu prüfen. Durch Steuerungs- und Entscheidungsstrukturen wird die Projektnavigation im Tagesgeschäft etabliert. Digitale Tools unterstützen bei der Umsetzung und erleichtern beispielsweise die Protokollführung, Statusbewertung, Aufgabenverwaltung oder den Zugriff auf unternehmensinterne Dokumente.

Die Digitalisierung von Bauprozessen und in diesem Zuge auch die Nutzung von BIM-Daten sind wichtige Entwicklungen, die das tägliche Tun bei KLEUSBERG positiv beeinflussen. Die Etablierung von BIMcollab beispielsweise ermöglicht einen übersichtlichen und effektiven Workflow, der insbesondere den Planungsprozess vereinfacht und eine gemeinsame Datenbasis schafft, mit der alle Projektbeteiligten gleichzeitig arbeiten können.

Prozesseffizienz durch neue Projektnavigation

Konkrete Bedeutung für Modulbau-Projekt bei KLEUSBERG
Nach dem Auftragseingang wird für jedes Bauvorhaben eine eigene Navigation aufgestellt, aus der ersichtlich wird, welche Fristen einzuhalten sowie Eckpunkte zur Erreichung diverser Projektmeilensteine notwendig sind und wie viel Zeit bis zur Zielerreichung zur Verfügung stehen sollte. Neben der prozessorientierten Darstellung ergibt sich somit ein detaillierter Zeitplan, in dem abweichende Projektabläufe unkompliziert erfasst werden können. Durch die wöchentlichen Zusammenkünfte der Projektteams wird der interdisziplinäre Austausch gefördert und die Schnittstellen etwaiger Beteiligten koordiniert. Abweichungen können frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen in die Wege geleitet werden. Führungskräfte erhalten insgesamt einen besseren Überblick über die laufenden Projekte, sodass Entscheidungsfindungen fundierter und präziser möglich sind.

Die Projektnavigation stellt ein lernendes System dar, das bei zukünftigen Digitalisierungsthemen, neuen Dokumentenstandards oder Best-Practice-Ansätzen jederzeit angepasst werden kann. Es hilft bei der internen Weiterentwicklung und liefert einheitliche und vor allem transparente Strukturen, die bei einem stetig wachsenden Bauunternehmen wie KLEUSBERG und immer höheren Marktanforderungen erforderlich sind.

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